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Salesforce Marketing Cloud Next: Die neue Generation des Salesforce Marketings verstehen und richtig einsetzen

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Salesforce Marketing Cloud Next verändert die technologische Grundlage des Salesforce Marketings. CRM-Daten, Marketing Automation, Data 360, Salesforce Flow und Agentforce rücken auf einer gemeinsamen Plattform enger zusammen. Damit geht es nicht nur um eine neue Oberfläche oder neue Kampagnenfunktionen, sondern um die Frage, wie Unternehmen Marketing künftig in ihre gesamte Salesforce- und Customer-Experience-Architektur integrieren.

Gerade für Unternehmen, die bereits Salesforce Marketing Cloud Engagement oder Marketing Cloud Account Engagement – ehemals Pardot – einsetzen, ist diese Entwicklung strategisch relevant. Denn Marketing Cloud Next ist nicht automatisch ein Ersatz für bestehende Systeme. In vielen Fällen ist ein schrittweiser Transformationspfad sinnvoller: Bewährte Prozesse bleiben zunächst bestehen, während neue daten- und AI-getriebene Use Cases auf Marketing Cloud Next entstehen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Welches Salesforce-Marketing-Produkt ist das neueste?“ Sondern: Welche Fähigkeiten braucht unser Marketing künftig, welche Daten sind dafür erforderlich und welche Plattform sollte welche Rolle übernehmen?

Für Unternehmen geht es deshalb nicht nur darum, die Funktionen von Marketing Cloud Next zu verstehen. Entscheidend ist, die Plattform gegenüber Marketing Cloud Engagement und Account Engagement richtig einzuordnen, relevante Use Cases zu identifizieren und einen realistischen Einstieg zu definieren. Digital2gether unterstützt dabei, aus der neuen Technologie eine belastbare Marketing- und Customer-Experience-Architektur zu entwickeln.

Was ist Salesforce Marketing Cloud Next?

Salesforce Marketing Cloud Next ist die neue, nativ auf der Salesforce Platform aufgebaute Marketing-Lösung von Salesforce. Sie verbindet Marketingprozesse mit zentralen Salesforce-Komponenten wie Data 360, Salesforce Flow und Agentforce. Dadurch können Marketingteams Kundendaten aus unterschiedlichen Quellen nutzen, Zielgruppen aufbauen, Kampagnen und Customer Journeys orchestrieren und AI stärker in die operative Marketingarbeit integrieren.

Der wesentliche Unterschied zu klassischen Marketing-Automation-Architekturen liegt in der Plattformlogik. Historisch wurden Marketing-Systeme häufig als eigene Technologie neben CRM, Service und Commerce betrieben. Daten mussten synchronisiert, Zielgruppen separat modelliert und Ereignisse zwischen Systemen übertragen werden. Marketing Cloud Next verfolgt stärker den Ansatz, Marketing direkt auf den Daten und Prozessen der Salesforce Platform aufzubauen.

Dadurch verändert sich auch die Art, wie Marketing Automation gedacht werden kann. Ein Kundenereignis muss nicht mehr zwingend zuerst in eine isolierte Marketing-Datenstruktur überführt werden. Stattdessen können CRM-Informationen, Data-360-Segmente und Salesforce-Prozesse unmittelbar Teil einer Marketingentscheidung werden.

Von „Marketing Cloud on Core“ zu Growth, Advanced und Marketing Cloud Next

Die Salesforce-Terminologie rund um die neue Marketing-Generation hat sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Der Begriff Marketing Cloud on Core wurde häufig verwendet, um Marketing-Funktionen zu beschreiben, die direkt auf der Salesforce Core Platform aufbauen. Heute positioniert Salesforce diese Entwicklung unter dem Dach von Marketing Cloud Next.

Innerhalb dieser Produktwelt begegnen Unternehmen unter anderem den Editionen Marketing Cloud Growth und Marketing Cloud Advanced. Diese Editionen sollten nicht als völlig eigenständige Systeme neben Marketing Cloud Next verstanden werden, sondern als Ausprägungen der neuen Plattformgeneration.

Für die Auswahl ist es jedoch wenig sinnvoll, direkt mit einer Editionsmatrix zu beginnen. Ein Unternehmen sollte zuerst klären, welche Customer Journeys, Daten, Kanäle, Integrationen und AI-Use-Cases künftig unterstützt werden müssen. Erst daraus lässt sich ableiten, welche Edition und welche ergänzenden Salesforce-Komponenten tatsächlich benötigt werden.

Warum Marketing Cloud Next strategisch relevanter ist als ein klassisches Produkt-Upgrade

Marketing Cloud Next ist vor allem deshalb relevant, weil mehrere bisher häufig getrennte Ebenen zusammengeführt werden: CRM, Kundendaten, Automatisierung und künstliche Intelligenz. Das kann die Marketing-Architektur vereinfachen, eröffnet aber gleichzeitig neue Anforderungen an Governance, Datenqualität und Operating Model.

Eine gemeinsame Daten- und Prozessbasis für Marketing, Sales und Service

In vielen Unternehmen arbeiten Marketing, Vertrieb und Service mit unterschiedlichen Datenmodellen, Automationen und Kundenbildern. Selbst wenn überall Salesforce-Produkte im Einsatz sind, entstehen an den Übergängen häufig Synchronisationsprozesse, doppelte Logiken und Wartezeiten. Marketing weiß beispielsweise, dass ein Kunde stark engagiert ist, während Sales gerade eine Opportunity bearbeitet und Service parallel einen kritischen Case offen hat.

Marketing Cloud Next schafft die Möglichkeit, solche Signale stärker auf einer gemeinsamen Plattform zu verarbeiten. Dadurch können Customer Journeys nicht mehr nur aus Sicht eines einzelnen Kanals gedacht werden. Eine Marketingentscheidung kann den Opportunity-Status berücksichtigen, bei einem offenen Servicefall pausieren oder abhängig von einem Data-360-Segment eine andere Folgeaktion auslösen.

Das ist vor allem für Unternehmen relevant, die ihre Customer Experience nicht länger in funktionalen Silos steuern möchten. Marketing Automation wird damit zu einem Bestandteil einer übergreifenden Customer-Orchestration-Architektur.

Data 360, Salesforce Flow und Agentforce als gemeinsames Fundament

Data 360 liefert die Datenbasis für viele Marketing-Cloud-Next-Szenarien. Daten aus Salesforce und externen Quellen können integriert, harmonisiert und für Segmente und Aktivierungen nutzbar gemacht werden. Entscheidend ist dabei nicht die Zahl der angebundenen Quellen, sondern die Frage, welche zusätzlichen Daten tatsächlich eine bessere Kundenentscheidung ermöglichen.

Salesforce Flow wird parallel zum zentralen Orchestrierungsmechanismus. Marketingprozesse können damit enger an CRM- und Geschäftsprozesse gekoppelt werden. Das ist ein grundlegender Unterschied zu einem Modell, bei dem Customer Journeys ausschließlich innerhalb einer separaten Marketing-Anwendung geplant werden.

Agentforce ergänzt diese Architektur um agentische AI. Agenten können Marketer bei Segmentierung, Kampagnenplanung, Content oder Analyse unterstützen und perspektivisch auch Teile von Prozessen autonom ausführen. Der Nutzen hängt jedoch direkt davon ab, wie gut Daten, Rollen, Berechtigungen und Guardrails definiert sind. Ohne diese Grundlage automatisiert AI lediglich vorhandene Unklarheiten schneller.

Der eigentliche strategische Wert von Marketing Cloud Next entsteht deshalb aus dem Zusammenspiel dieser drei Ebenen: Daten liefern den Kontext, Flow orchestriert den Prozess und Agentforce kann Entscheidungen oder Aufgaben innerhalb dieses Prozesses unterstützen.

Marketing Cloud Next, Marketing Cloud Engagement und Account Engagement im Vergleich

Salesforce verfügt heute nicht über „die eine“ Marketing Cloud für jeden Anwendungsfall. Marketing Cloud Next, Marketing Cloud Engagement und Marketing Cloud Account Engagement haben unterschiedliche historische Schwerpunkte, Datenmodelle und Automatisierungslogiken. Gleichzeitig wachsen die Welten zunehmend zusammen.

KriteriumMarketing Cloud NextMarketing Cloud EngagementMarketing Cloud Account Engagement / Pardot
Typischer SchwerpunktSalesforce-native, daten- und AI-getriebene Marketing-OrchestrierungSkalierbares B2C- und Cross-Channel-EngagementB2B Marketing Automation, Lead Generation und Lead Nurturing
AutomationSalesforce FlowJourney Builder und Automation StudioEngagement Studio und regelbasierte Automationen
SegmentierungData-360-basierte Segmente und Salesforce-DatenData Extensions und etablierte SegmentierungslogikenListen, Prospects und B2B-Marketingdaten
Typische StärkeNative Verbindung von CRM, Data, Automation und AIReife Enterprise-Messaging- und Journey-LandschaftenVerzahnung von B2B Marketing und Sales
Sinnvoller TransformationsansatzNeue Capabilities und Use Cases aufbauenBestehende Journeys erhalten, optimieren und gezielt modernisierenB2B-Prozesse weiterführen und um Next-Fähigkeiten erweitern

Marketing Cloud Engagement: starke Basis für etablierte B2C- und Enterprise-Journeys

Salesforce Marketing Cloud Engagement ist die etablierte Plattform für umfangreiches B2C- und Cross-Channel-Marketing. Viele Enterprise-Unternehmen betreiben dort seit Jahren Journey-Builder-Strecken, Automation-Studio-Prozesse, Data Extensions, Content- und Messaging-Setups sowie komplexe organisatorische Strukturen über mehrere Marken, Länder oder Business Units hinweg.

Diese Investitionen besitzen einen erheblichen Wert. Eine große Zahl produktiver Journeys lässt sich nicht sinnvoll allein deshalb neu implementieren, weil eine neue Plattformgeneration verfügbar ist. Wenn Prozesse stabil laufen, hohe Versandvolumen bewältigen und organisatorisch etabliert sind, kann Marketing Cloud Engagement weiterhin einen wichtigen Bestandteil der Zielarchitektur bilden.

Marketing Cloud Next wird besonders dort interessant, wo neue Anforderungen stärker von Salesforce-Core-Daten, Data 360, Flow oder Agentforce profitieren. Damit entsteht ein realistisches hybrides Modell: Engagement übernimmt zunächst weiterhin etablierte Messaging- und Journey-Aufgaben, während neue Fähigkeiten auf Marketing Cloud Next entstehen. Bestehende Journeys werden nur dann neu gebaut, wenn ein klarer fachlicher, technischer oder wirtschaftlicher Vorteil besteht.

Marketing Cloud Account Engagement / Pardot: B2B-Automation bleibt ein eigener Schwerpunkt

Marketing Cloud Account Engagement, früher Pardot, ist historisch auf B2B Marketing Automation ausgerichtet. Die Plattform unterstützt insbesondere Lead Generation, Formulare, Landingpages, Lead Nurturing, Scoring und die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb. Für Unternehmen mit längeren Sales Cycles, komplexen Buying Centern und enger Verzahnung mit Sales Cloud bleibt dieses Modell relevant.

Auch hier bedeutet Marketing Cloud Next nicht automatisch, dass bestehende Account-Engagement-Prozesse kurzfristig ersetzt werden sollten. Ein Unternehmen kann etablierte Nurturing-Strecken weiterführen und Marketing Cloud Next dort ergänzen, wo zusätzliche Datenquellen, kanalübergreifende Orchestrierung, Data 360 oder Agentforce einen Mehrwert schaffen.

Gerade im B2B-Kontext kann daraus ein evolutionäres Zielbild entstehen: Account Engagement übernimmt weiterhin bewährte Lead- und Nurturing-Prozesse, während Marketing Cloud Next neue datengetriebene und AI-gestützte Capabilities ergänzt. Die Systemgrenze wird damit nicht nach Produktnamen, sondern nach Business Capabilities gezogen.

Migration oder Evolution: Wie bestehende Salesforce-Marketing-Landschaften weiterentwickelt werden sollten

Die Einführung von Marketing Cloud Next wird häufig vorschnell als Migrationsprojekt diskutiert. Für viele Unternehmen greift diese Sicht zu kurz. Eine vollständige Neuimplementierung aller bestehenden Journeys verursacht erhebliche Kosten und Risiken, ohne automatisch zusätzlichen Kundennutzen zu erzeugen.

Sinnvoller ist eine Capability-basierte Transformation. Dabei wird jede relevante Funktion oder Journey danach bewertet, welchen Business Value sie besitzt, wie zukunftsfähig die aktuelle Umsetzung ist und ob Marketing Cloud Next einen konkreten Vorteil bietet.

Behalten, optimieren, erweitern oder neu aufbauen

Behalten sollten Unternehmen Prozesse, die stabil funktionieren, wirtschaftlich betrieben werden und aktuell keinen Mehrwert durch eine Neuimplementierung erhalten. Optimieren sollten sie Journeys mit hohem fachlichem Wert, deren Datenlogik, Content oder technische Umsetzung jedoch verbessert werden kann.

Erweitern bedeutet, bestehende Prozesse durch neue Daten, Segmente, Analytics oder Agentforce-Funktionen zu ergänzen, ohne den Kernprozess vollständig zu ersetzen. Neu auf Marketing Cloud Next aufbauen eignet sich besonders für Use Cases, die heute noch nicht existieren und bei denen Salesforce-Core-Daten, Data 360 oder AI von Beginn an eine zentrale Rolle spielen.

Eine schrittweise Ablösung sollte erst dann erfolgen, wenn ein bestehender Prozess technisch teuer, schwer wartbar, funktional begrenzt oder strategisch nicht mehr sinnvoll ist. Auf diese Weise entsteht eine Transformationsroadmap, die Innovation ermöglicht, ohne funktionierende Geschäftsprozesse unnötig zu destabilisieren.

Für die Zielarchitektur ist deshalb eine klare Abgrenzung der Systeme entscheidend. Marketing Cloud Next, Marketing Cloud Engagement und Account Engagement können unterschiedliche Aufgaben innerhalb derselben Salesforce-Landschaft übernehmen. Statt Produkte pauschal gegeneinander auszuspielen, sollte definiert werden, welche Plattform für welche Marketing-Capability künftig die führende Rolle übernimmt.

Welche Use Cases eignen sich besonders für Marketing Cloud Next?

Marketing Cloud Next sollte nicht über eine Feature-Liste eingeführt werden. Der bessere Ausgangspunkt sind konkrete Business- und Customer-Experience-Probleme. Ein geeigneter Use Case verbindet einen messbaren Nutzen mit einer realistischen Datenbasis und einem Prozess, der von der Salesforce-nativen Architektur tatsächlich profitiert.

Lifecycle, CRM und Sales: Journeys näher am tatsächlichen Kundenstatus steuern

Ein zentrales Potenzial liegt in CRM-getriggerten Customer Journeys. Änderungen an Leads, Contacts, Accounts, Opportunities oder anderen Salesforce-Objekten können unmittelbar Einfluss auf Marketingprozesse nehmen. Dadurch lässt sich Kommunikation stärker am tatsächlichen Kundenstatus ausrichten.

Typische Beispiele sind Welcome- und Onboarding-Strecken, die Produkt, Kundentyp, Vertriebsstatus oder aktuelle Nutzung berücksichtigen. Im B2B-Umfeld können Lead-Nurturing-Prozesse zusätzliche CRM- und Intent-Signale einbeziehen. Auch der Sales Handover kann differenzierter gestaltet werden, wenn nicht nur ein einzelner Score, sondern Engagement, Account-Kontext, Opportunity-Informationen und weitere Daten berücksichtigt werden.

Nach dem Kauf entstehen weitere relevante Use Cases. Post-Purchase-Kommunikation kann Servicehinweise, Produktnutzung, Cross-Sell, Replenishment oder Loyalty-Aktivierung kombinieren. Statt jede Person durch dieselbe starre Journey zu schicken, kann die nächste sinnvolle Aktion stärker aus dem individuellen Kontext abgeleitet werden.

Gerade hier zeigt sich der Unterschied zwischen klassischer Kampagnenautomation und einer integrierten Customer-Orchestration-Logik: Die nächste Aktion muss nicht zwingend eine E-Mail sein. Sie kann ebenso ein Vertriebs-Follow-up, eine Serviceaktion, eine Commerce-Personalisierung oder bewusst keine Kommunikation sein.

Service, Loyalty und Cross-Cloud: Customer Journeys über organisatorische Grenzen hinweg denken

Viele Customer Journeys scheitern heute nicht an fehlenden Kampagnenideen, sondern an System- und Organisationsgrenzen. Marketing kennt einen Servicefall nicht, Service sieht die aktuelle Kampagne nicht und Sales erhält Engagement-Signale nur mit Verzögerung. Marketing Cloud Next kann diese Übergänge stärker auf einer gemeinsamen Salesforce-Plattform abbilden.

Ein typischer Service-to-Marketing-Use-Case besteht darin, werbliche Kommunikation bei einem offenen kritischen Case automatisch zu pausieren. Nach erfolgreicher Lösung kann eine passende Follow-up-Journey starten. Umgekehrt können Marketinginteraktionen einen Service- oder Beratungsprozess auslösen, wenn ein Kunde wiederholt komplexe Inhalte konsumiert oder ein deutliches Interesse zeigt.

Auch Loyalty- und Kundenbindungsprogramme profitieren von einer breiteren Datenbasis. Transaktionen, Präferenzen, Engagement, Servicehistorie und Loyalty-Status können gemeinsam genutzt werden, um Kundengruppen differenzierter zu aktivieren. Der Mehrwert entsteht nicht aus mehr Kommunikation, sondern aus besserem Timing und relevanteren Entscheidungen.

Besonders interessant werden Cross-Cloud-Szenarien, in denen Marketing, Vertrieb, Service und Commerce aufeinander abgestimmte Schritte ausführen. Dann wird aus einer Journey im Marketing-Tool tatsächlich eine durchgängige Customer Journey.

Agentforce und AI: von der Content-Unterstützung zur intelligenten Marketing-Orchestrierung

Agentforce eröffnet zusätzliche Einsatzmöglichkeiten im Marketing. Naheliegend sind zunächst operative Aufgaben wie Zielgruppenbildung, Kampagnenbriefings, Content-Erstellung oder Analyse. Diese Funktionen können die Time-to-Market reduzieren und Marketingteams bei wiederkehrenden Aufgaben entlasten.

Strategisch interessanter wird Agentforce jedoch dort, wo AI nicht nur Content produziert, sondern Entscheidungen innerhalb eines Marketingprozesses unterstützt. Ein Agent kann beispielsweise relevante Daten zusammenführen, eine Zielgruppe vorbereiten, eine nächste Aktion empfehlen oder einen Marketer auf Auffälligkeiten in einer Journey hinweisen.

Damit solche Szenarien produktiv funktionieren, müssen Unternehmen klare Leitplanken definieren: Auf welche Daten darf ein Agent zugreifen? Welche Aktionen darf er selbst ausführen? Wo ist eine menschliche Freigabe notwendig? Welche Marken-, Datenschutz- und Compliance-Regeln gelten? Wie werden Entscheidungen protokolliert und Qualität gemessen?

Agentforce sollte deshalb nicht als isolierter AI-Baustein betrachtet werden. Der größte Nutzen entsteht im Zusammenspiel mit Data 360, Salesforce Flow und klar definierten Marketingprozessen.

Wann lohnt sich Salesforce Marketing Cloud Next – und wann noch nicht?

Marketing Cloud Next ist besonders dann sinnvoll, wenn die Plattform ein konkretes strukturelles Problem löst oder eine neue Capability ermöglicht. Ein pauschaler Technologie-Rollout ohne klaren Business Case ist dagegen selten sinnvoll.

Gute Voraussetzungen für einen Einstieg

Ein Einstieg lohnt sich besonders, wenn Salesforce bereits zentrale Customer-Prozesse in Sales oder Service steuert. Je stärker CRM und operative Kundenprozesse bereits auf Salesforce basieren, desto größer kann der Vorteil einer nativen Marketing-Orchestrierung sein.

Auch fragmentierte Kundendaten sind ein relevanter Treiber. Wenn CRM-, Web-, Commerce-, App-, Loyalty- und Serviceinformationen getrennt vorliegen und für Marketing nur mit aufwendigen Integrationen verfügbar sind, kann Data 360 eine wichtige Grundlage für ein konsistenteres Kundenbild schaffen.

Neue Use Cases sind häufig der beste Startpunkt. Ein Net-new-Szenario lässt sich auf der neuen Architektur entwickeln, ohne zunächst eine funktionierende Journey migrieren zu müssen. Das reduziert Risiko und macht den tatsächlichen Mehrwert von Marketing Cloud Next messbarer.

Weitere gute Voraussetzungen sind komplexe Übergaben zwischen Marketing, Sales und Service, der Wunsch nach produktivem Agentforce-Einsatz oder eine historisch gewachsene Integrationslandschaft, deren Betrieb zunehmend teuer und schwer wartbar wird.

Wann ein bewusster späterer Einstieg sinnvoll sein kann

Marketing Cloud Next sollte nicht eingeführt werden, wenn kein konkreter Use Case existiert. Ohne fachliches Ziel entsteht schnell ein Plattformprojekt, dessen Erfolg an technischen Meilensteinen statt an Business Outcomes gemessen wird.

Auch eine reine 1:1-Reimplementierung bestehender Journeys ist selten ein überzeugender Business Case. Wenn eine bestehende Engagement- oder Account-Engagement-Strecke stabil funktioniert und die neue Umsetzung weder Kundennutzen noch Effizienz deutlich verbessert, sollte sie nicht allein aus Innovationsdruck neu gebaut werden.

Ungeklärte Datenqualität, Identitäten und Consent sind weitere Warnsignale. Personalisierung und AI können inkonsistente Daten nicht kompensieren. Ebenso braucht eine stärker integrierte Plattform ein Operating Model, in dem Marketing, CRM, Data, IT, Sales und Service tatsächlich zusammenarbeiten können.

Die zentrale Entscheidungsfrage lautet deshalb immer: Welche zusätzliche Fähigkeit gewinnen wir durch Marketing Cloud Next – und ist dieser Vorteil relevant genug, um Investition und Veränderung zu rechtfertigen?

Welche Rolle spielen Data 360 und Agentforce im Zielbild?

Data 360 und Agentforce sind keine losgelösten Zusatzthemen. Beide bestimmen wesentlich, welchen strategischen Mehrwert Marketing Cloud Next gegenüber einer rein kanalorientierten Marketing-Automation entfalten kann.

Data 360: nicht möglichst viele Daten, sondern die richtigen Daten für den Use Case

Data 360 kann Datenintegration, Harmonisierung, Identity Resolution, Unified Customer Profiles, Segmentierung, berechnete Insights und Aktivierung unterstützen. Entscheidend ist jedoch die Reihenfolge: Ein Unternehmen sollte nicht zuerst möglichst viele Datenquellen anschließen und anschließend nach einem Nutzen suchen.

Der bessere Ansatz startet mit einer konkreten Kundenentscheidung. Soll eine Post-Purchase-Journey besser werden, wird zunächst definiert, welche Informationen dafür relevant sind: Kauf, Produkt, Kunde, Servicehistorie, Kommunikationsstatus und eventuell Nutzungsdaten. Erst daraus werden Datenquellen, Identitätsregeln und Segmente abgeleitet.

Dieser Use-Case-first-Ansatz reduziert unnötige Komplexität und verbindet Datenarchitektur direkt mit Business Value. Gleichzeitig schafft er eine belastbare Grundlage für spätere Personalisierung und Agentforce-Szenarien.

Agentforce: Governance entscheidet über den produktiven Nutzen

Agentforce kann Marketingteams bei Segmentierung, Kampagnenplanung, Content, Analyse und weiteren Aufgaben unterstützen. Je mehr Verantwortung ein Agent übernimmt, desto wichtiger werden Governance und Qualitätssicherung.

Unternehmen müssen deshalb definieren, welche Daten ein Agent verwenden darf, welche Entscheidungen automatisiert werden können und wann menschliche Freigaben notwendig sind. Ebenso wichtig sind Brand Guidelines, Datenschutz, Compliance, Monitoring und ein nachvollziehbarer Umgang mit Fehlern oder unerwarteten Ergebnissen.

Aus unserer Sicht liegt das größte Potenzial nicht in „mehr AI-Content“, sondern in einer besseren Verbindung aus Daten, Entscheidung und Prozess. Marketing Cloud Next liefert dafür einen Rahmen, in dem Agentforce auf Salesforce-Daten und definierte Automationen zugreifen kann.

Wie eine Marketing-Cloud-Next-Transformation strukturiert werden sollte

Eine belastbare Transformation beginnt mit dem Verständnis der bestehenden Landschaft. Welche Systeme und Datenflüsse existieren? Welche Journeys sind geschäftskritisch? Wo liegen technische Schulden? Welche Teams und Prozesse hängen an den bestehenden Plattformen? Erst wenn diese Ausgangslage transparent ist, lässt sich ein realistisches Zielbild entwickeln.

Im zweiten Schritt werden die benötigten Business Capabilities definiert. Dazu können Echtzeitsegmentierung, Cross-Cloud-Orchestrierung, B2B-Nurturing, agentische Kampagnenproduktion oder verbesserte Sales- und Service-Übergaben gehören. Anschließend werden konkrete Use Cases priorisiert und der zukünftigen Plattformarchitektur zugeordnet.

Für den Start empfiehlt sich meist ein fokussierter MVP. Dieser sollte klein genug sein, um Daten, Technologie und Operating Model schnell zu validieren, aber relevant genug, um einen messbaren Business Outcome zu erzeugen. So entsteht reales Lernen statt eines rein technischen Proof of Concept.

Wenn Marketing Cloud Engagement oder Account Engagement parallel weiterlaufen, müssen Verantwortlichkeiten sauber definiert werden. Dazu gehören insbesondere Datenhoheit, Consent, Zielgruppendefinition, Kampagnenlogik und Reporting. Ein Parallelbetrieb ist kein Problem, solange er bewusst gestaltet ist. Unklarheit entsteht erst dann, wenn mehrere Systeme dieselbe Aufgabe ohne klare Abgrenzung übernehmen.

Nach einem erfolgreichen MVP kann die Roadmap schrittweise erweitert werden. Weitere Journeys, Datenquellen und Agentforce-Funktionen kommen hinzu, während bestehende Prozesse gezielt optimiert oder abgelöst werden. So wird aus einem Technologieprojekt eine kontrollierte Transformation.

Wie Digital2gether Unternehmen bei Marketing Cloud Next unterstützt

Digital2gether verbindet Salesforce-Plattformkompetenz mit Marketing Automation, Data Strategy, AI und Digital Transformation. Unser Ansatz beginnt deshalb nicht mit der Frage, welche Features aktiviert werden können. Wir starten bei den Business-Zielen, den relevanten Customer Journeys und der bestehenden Systemlandschaft.

Ziel ist eine Architektur, die fachlich sinnvoll, technisch wartbar und organisatorisch betreibbar ist. Dabei betrachten wir Marketing Cloud Next immer im Zusammenhang mit Marketing Cloud Engagement, Account Engagement, Data 360, Agentforce und den übrigen Customer-Systemen des Unternehmens.

Von Assessment und Zielarchitektur bis zur Umsetzung

Am Anfang steht häufig ein Marketing Cloud Next Assessment. Wir analysieren die vorhandene Salesforce- und MarTech-Landschaft, bestehende Journeys, Datenquellen, Integrationen und organisatorische Rahmenbedingungen. Gemeinsam identifizieren wir, welche Prozesse gut funktionieren, wo technische oder fachliche Engpässe bestehen und welche neuen Use Cases einen tatsächlichen Mehrwert erzeugen können.

Darauf aufbauend entwickeln wir eine Salesforce Marketing Zielarchitektur. Dabei wird nicht pauschal ein bestehendes System ersetzt. Stattdessen definieren wir, welche Capabilities künftig in Marketing Cloud Next, Marketing Cloud Engagement, Account Engagement, Data 360 oder angrenzenden Systemen liegen sollten.

Die potenziellen Use Cases priorisieren wir nach Business Impact, Kundennutzen, Datenverfügbarkeit, technischer Machbarkeit, Time-to-Value und strategischem Fit. So entsteht ein fokussiertes Portfolio statt einer langen Feature-Wunschliste.

Für die priorisierten Szenarien unterstützen wir anschließend bei Data 360, Datenmodell, Identity Resolution, Segmenten und Aktivierungslogik sowie bei der technischen Umsetzung in Marketing Cloud Next. Der Fokus bleibt dabei auf einer Architektur, die nicht nur den ersten MVP ermöglicht, sondern später skaliert werden kann.

Bestehende Engagement- und Pardot-Landschaften sinnvoll weiterentwickeln

Viele unserer Kunden starten nicht auf der grünen Wiese. Sie verfügen über Jahre gewachsene Journey-Builder-Prozesse, Data Extensions, Automation-Studio-Jobs, Engagement-Studio-Programme, Formulare, Scoring-Modelle und zahlreiche Schnittstellen. Diese Landschaft enthält sowohl wertvolle Businesslogik als auch technische Schulden.

Wir bewerten deshalb bestehende Komponenten systematisch: Was sollte erhalten bleiben? Was kann optimiert werden? Wo lohnt eine Erweiterung um Data 360 oder Agentforce? Welche neuen Use Cases sollten direkt auf Marketing Cloud Next entstehen? Und welche Altprozesse können mittelfristig abgelöst werden?

Gerade diese differenzierte Betrachtung verhindert kostspielige Big-Bang-Projekte. Sie ermöglicht eine Transformation, bei der Business-Kontinuität und Innovation gleichzeitig berücksichtigt werden.

Agentforce und kontinuierliche Optimierung als dauerhafte Capability

Agentforce sollte aus unserer Sicht nicht bei einem einmaligen Pilot enden. Wir unterstützen Unternehmen dabei, geeignete Agent-Use-Cases zu identifizieren, Datenkontext und Guardrails zu definieren und Human-in-the-Loop-Prozesse aufzubauen. Ziel ist ein produktiver Einsatz, der nachvollziehbar gesteuert und gemessen werden kann.

Auch Marketing Automation selbst endet nicht mit dem Go-live. Journeys, Segmente, Daten und Kundenverhalten verändern sich kontinuierlich. Deshalb unterstützen wir Unternehmen bei regelmäßigen Performance Reviews, priorisierten Backlogs sowie Roadmap- und OKR-Sessions.

Typische Optimierungsfelder sind Journey Performance, Conversion, Segmentqualität, Personalisierung, Deliverability, Data Quality, Consent, Automatisierungsgrad, Time-to-Market, Agentforce Adoption sowie Reporting und Attribution. So entwickelt sich Marketing Cloud Next von einem Implementierungsprojekt zu einer kontinuierlich verbesserten Marketing-Capability.

Marketing Cloud Next Quickstart mit Digital2gether

Für Unternehmen, die noch nicht unmittelbar in ein größeres Implementierungsprojekt starten möchten, bietet sich ein kompakter Quickstart an. Ziel ist eine belastbare Entscheidungsgrundlage, bevor größere Budgets und Ressourcen gebunden werden.

Ein solcher Quickstart kann die bestehende Salesforce- und MarTech-Landschaft analysieren, Marketing Cloud Next gegenüber Engagement und Account Engagement abgrenzen, relevante Use Cases priorisieren und notwendige Data-360- sowie Agentforce-Anforderungen bestimmen. Daraus entsteht ein erstes Zielbild inklusive MVP-Empfehlung, Abhängigkeiten, Risiken und einer realistischen 90-Tage-Roadmap.

Der Mehrwert liegt darin, dass technische Entscheidungen aus dem fachlichen Zielbild abgeleitet werden. Statt mit einer Lizenz- oder Feature-Diskussion zu beginnen, entsteht eine gemeinsame Sicht darauf, welche Probleme Marketing Cloud Next lösen soll und welche nächsten Schritte dafür tatsächlich notwendig sind.

Häufige Fragen zu Salesforce Marketing Cloud Next

Was ist Salesforce Marketing Cloud Next?

Salesforce Marketing Cloud Next ist die neue, nativ auf der Salesforce Platform aufgebaute Marketing-Lösung. Sie verbindet Marketingprozesse mit Data 360, Salesforce Flow, CRM-Daten und Agentforce und ermöglicht damit stärker integrierte, daten- und AI-gestützte Customer Journeys.

Ist Marketing Cloud Next dasselbe wie Marketing Cloud on Core?

Marketing Cloud on Core war eine verbreitete Bezeichnung für die neue Generation von Marketing-Funktionen auf der Salesforce Core Platform. Salesforce positioniert diese Entwicklung heute unter Marketing Cloud Next.

Was ist Marketing Cloud Advanced?

Marketing Cloud Advanced ist eine Edition innerhalb der Marketing-Cloud-Next-Produktfamilie. Welche Edition sinnvoll ist, hängt von den geplanten Use Cases, benötigten Funktionen und der bestehenden Salesforce-Architektur ab.

Was ist der Unterschied zwischen Marketing Cloud Next und Marketing Cloud Engagement?

Marketing Cloud Engagement ist die etablierte Plattform für umfangreiches B2C- und Cross-Channel-Engagement mit Journey Builder, Automation Studio und Data Extensions. Marketing Cloud Next arbeitet stärker mit Salesforce Flow, Data 360 und der nativen Salesforce-Daten- und Prozessarchitektur. Für viele Unternehmen ist deshalb ein hybrider Transformationspfad sinnvoll.

Was ist der Unterschied zwischen Marketing Cloud Next und Pardot?

Pardot heißt heute Marketing Cloud Account Engagement und ist historisch auf B2B Marketing Automation, Lead Generation und Lead Nurturing ausgerichtet. Marketing Cloud Next verfolgt einen breiteren Salesforce-nativen Ansatz mit Data 360, Flow und Agentforce. Bestehende Account-Engagement-Prozesse müssen deshalb nicht automatisch sofort ersetzt werden.

Muss Marketing Cloud Engagement oder Account Engagement migriert werden?

Nicht zwangsläufig. Bestehende Prozesse sollten nach Business Value, technischer Zukunftsfähigkeit und tatsächlichem Nutzen einer Neuimplementierung bewertet werden. Häufig ist es sinnvoller, neue Use Cases zunächst auf Marketing Cloud Next aufzubauen und bestehende Journeys gezielt weiterzuentwickeln.

Welche Rolle spielt Data 360?

Data 360 kann Kundendaten aus verschiedenen Quellen integrieren, harmonisieren und für Identity Resolution, Segmentierung und Aktivierung bereitstellen. Dadurch entsteht eine zentrale Datenbasis für viele Marketing-Cloud-Next-Use-Cases.

Welche Rolle spielt Agentforce?

Agentforce bringt AI-Agenten in Marketingprozesse und kann unter anderem Zielgruppenbildung, Kampagnenplanung, Content, Analyse und Prozessentscheidungen unterstützen. Voraussetzung für einen produktiven Einsatz sind verlässliche Daten, Governance, Berechtigungen und klar definierte Guardrails.

Wann lohnt sich Marketing Cloud Next?

Marketing Cloud Next ist besonders interessant, wenn Salesforce bereits zentrale CRM-Prozesse steuert, Kundendaten stärker vereinheitlicht werden sollen, neue Cross-Cloud-Use-Cases entstehen oder Agentforce produktiv eingesetzt werden soll. Neue Use Cases sind häufig ein besonders geeigneter Einstieg.

Wie unterstützt Digital2gether?

Digital2gether unterstützt von Assessment und Strategie über Zielarchitektur, Data 360, Use-Case-Priorisierung und Implementierung bis zur Weiterentwicklung bestehender Engagement- oder Pardot-Landschaften, Agentforce und kontinuierlicher Optimierung.

Fazit: Marketing Cloud Next ist eine Architekturentscheidung, nicht nur eine Produktauswahl

Salesforce Marketing Cloud Next verändert die Grundlagen des Salesforce Marketings. CRM, Kundendaten, Marketing Automation, Salesforce Flow und Agentforce wachsen enger zusammen. Dadurch können Unternehmen Customer Journeys stärker an tatsächlichen Kundensignalen und über funktionale Grenzen hinweg steuern.

Für bestehende Salesforce-Kunden bedeutet das jedoch nicht, dass Marketing Cloud Engagement oder Account Engagement sofort ersetzt werden müssen. Beide Plattformen können weiterhin wichtige Aufgaben erfüllen. Entscheidend ist, ihre zukünftige Rolle bewusst zu definieren und neue Capabilities dort aufzubauen, wo die neue Plattformarchitektur einen konkreten Vorteil schafft.

Der sinnvollste Transformationspfad ist deshalb häufig kein Big Bang, sondern eine schrittweise Evolution: bestehende Stärken erhalten, technische Schulden reduzieren, neue Use Cases auf der passenden Plattform aufbauen und die Architektur entlang messbarer Business Outcomes weiterentwickeln.

Digital2gether unterstützt Unternehmen dabei, genau diese Zielarchitektur zu entwickeln. Gemeinsam bewerten wir bestehende Systeme, priorisieren Use Cases, definieren die Rolle von Data 360 und Agentforce und entwickeln einen realistischen Weg vom ersten MVP bis zu einer skalierbaren Marketing- und Customer-Experience-Plattform.

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Jens Hilbrands

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